(english/
deutsch)
Maps of Corners
is based upon the dialogue of performer, space and environment. It is
a complex electroacoustic entwining of instrumental performance, site
specific installation, mixing and microphone techniques allowing new sonic
and performative relationships to occur within a larger whole. Exploring
how sound, space and the environment combine as one, and how we are conscious
or unconscious of the environments we cohabit daily, the projects aim
is to question the way we look at intimate space through sound and performance,
exploring the effects it has both personally and collectively on our urban,
social and physical landscapes.
Performances take place in a space that allows the performers to access
the surrounding environment. Using microphones as extraction tools, sound
is taken from the local area's sonic environment, spotlighting specific
day-to-day experiences. These are mixed live with instrumentation to create
a realtime dialogue of spatial depth, oscillating between inside, outside,
space and instrument.
The concept of the typical sit-down concert is discarded as the audience
is free to wander within the space. The artists are assigned separate
rooms, interacting only through the sonic world they have extracted from
the surroundings, and the relationship they build together through the
reflection and exchange of that particular environment. Utilising the
performance space's internal acoustic environment in combination with
acoustic and electronic instruments and speakers, whilst also engaging
in the external physical surrounds, the artists develop a performance-installation
that traces and then abstracts that particular urban environment . Moments
from everyday spaces such as alleyways, markets, parks and street corners
are brought within the performance space developing relationships between
the artist's instruments, their separate diffusions, audience and environment.
Das Projekt Maps
of Corners basiert auf der Interaktion zwischen Performerinnen,
Innen- und Außenräumen. Dieses Projekt, in dem sich verschiedene
Kunstformen, instrumentale Performance, ortsbezogene Installation, Tontechnik
und Komposition durchdringen, ist durch seine Komplexität keiner
eindeutigen Kategorie zuzuordnen.
Indem die Performerinnen erforschen, wie sich Klang, Raum, und die Klänge
der Umgebung zu einem Ganzen zusammenfügen können, und wie wir
bewusst oder unbewusst auf die Umgebung, in der wir uns aufhalten, reagieren,
ist eine wichtige Zielsetzung dieses Projektes die Thematisierung der
Wahrnehmung privater, abgeschlossener und öffentlicher Räume,
und die die Darstellung der gegenseitigen Wechselwirkung, die sie aufeinander
ausüben können.
Während der Aufführung werden die Performerinnen durch die Verwendung
mehrerer Mikrofone auch Außengeräusche einspielen und in die
Gesamtkomposition integrieren. Es werden sowohl momentspezifische Klänge,
die z.b. durch das Publikum entstehen, als auch alltägliche Außengeräusche
zugespielt und in der Performance verarbeitet. Diese Klänge und Geräusche
werden mit instrumentalen Klangmodulen live vermischt, und erzeugen einen
Dialog in Echtzeit, in dem sich die Performerinnen zwischen Innen-, Außen-,und
instrumental gestalteten Räumen akustisch bewegen.Das Publikum ist
dazu aufgefordert, sich während der Aufführung in den verschiedenen
Räumen frei zu bewegen.
Jede Performerin bespielt einen Raum. Das bedeuted, das sich die Spielerinnen
nie sehen oder direkt hören können. Sie sind jedoch miteinander
und mit bestimmten Außenräumen verkabelt, und können so
mit Hilfe von Mischpulten verschiedene Interpretationen einer parallelen
Konzertsituation gestalten. Je nach den räumlichen Gegebenheiten
können auch zusätzliche Räume mit Lautsprechern verschiedener
Anordnung live beschallt werden.Die traditionelle Funktion eines Konzertes,
in dem die sich auf der Bühne sichtbar befindenden Performer den
Klang erzeugen, wird aufgelöst.
In den verschiedenen Räumen vermischen und überkreuzen sich
Klangsignale, die sowohl den jeweiligen Raum, als auch aus den parallen
Konzertraum und zugeschaltete Außenräumen abbilden.
In dritten, leeren Räumen kann es möglich sein, elektroakustische
Signale aus einem Konzertraum zu hören, die dort selbst unhörbar
sind.
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