1-4
5
6,7
8
9,10-11
12-16
Lautsprecher
Mischpult
Computer,Soundkarte
präparierte E- Gitarre
Kontaktmikrofone,versch.Frequenzspektren
Objekte (Radio, Stahlwolle, u.a.)

Szene 1-3

 

Szene 1-3 ist ein Stück für 3 mittelgroße- und einen Mini- Lautsprecher, die an verschiedenen Positionen im Raum asymmetrisch platziert unabhängig voneinander live bespielt werden.Das Publikum befindet sich innerhalb des Klangraumes und kann sich frei darin bewegen. Die jeweilige Platzierung der Lautsprecher variiert je nach Orts /Klangsituation.
Die Lautsprecher fungieren zum einen als Akteure, die einzeln verschiedene Stimmen und charakteristische Geräusche und Töne aussenden, zum anderen als abstrakte Schallquellen. Töne, Geräusche und Stimmen, die unter anderem durch die Verwendung eines kurzgeschlossenen Mischpultes, einer präparierten elektrischen Gitarre, eines Zuspiel-Radios und verschiedener Objekte und Samples erzeugt werden, werden über ein Supercollider Patch den Lautsprechern live zugeordnet und variiert.
Auch der bespielte Raum selbst wird an manchen reduzierten Stellen des Stückes akustisch in den Vordergrund gestellt.

 

Aufbau:

 

 

Dieses Konzept und Komposition wurden im Jahr 2009 entwickelt, und aufgeführt u.a.:


In einem Strassenabschnitt in Grimma im Rahmen eines Klangspazierganges während des Festivals "Was hören wir? " am 12.9.09
Die Lautsprecher waren auf gegenüberliegenden Seiten der Strasse so angeordnet, dass ein Klang/
Geräuschtunnel entstand, durch den das Publikum hindurchwandern konnte.


(Fotos: Julius Stahl, Kristina Bahr)

 

In einer noch unsanierten Scheune in Kaditzsch im Rahmen des selben Festivals am 13.9.09


(Fotos: A. Krebs)

 

Im Rahmen der von Marc Sabbat und Mareike Lee kuratierten Konzertreihe "Zwielicht" in den Grünanlagen der Hacke schen Höfe vor der Galerie "A trans Pavilion", in der zu diesem Zeitpunkt zeitgleich eine Installation von Yoshiaki Watanabe zu sehen war. Die Lautsprecher waren auf der Erde zwischen den Pflanzen und auf Stativen verteilt.


(Fotos: Klaus Rudolf Bittl)

 

Am 8.10.09 in einer von Ludo Engels kuratierten Konzertreihe in dem Kunsthaus "Lokaal01" in Breda/ NL , parallel zu "neblig" (s.20.9.09), in einem traditionellen Konzertraum.

 

Die MaxMsp/Supercollider Patches für dieses Stück wurden von Julius Stahl und Fredrik Oloffson programmiert.
Es wurde während eines Stipendienaufenthaltes in der "Denkmalschmiede Höfgen"erarbeitet.